Katholisches Pfarramt Kitzbühel
Pfarre zum Heiligen Andreas

Adresse: A-6370 Kitzbühel, Pfarrau 2
Telefon: +43 (0) 5356-66659
Fax: +43 (0) 5356-66659-17

Internet: www.pfarrekitzbuehel.at
E-Mail: pfarre.kitzbuehel@pfarre.kirchen.net
 

Die Ehe

Nach gesellschaftlichem Umfeld unterschiedliche - geordnete und geregelte Form - des Zusammenlebens von Mann und Frau. In der abendländisch-europäischen Kultur hat sich vom jüdisch-christlichen Denken beeinflusst die monogame Eheform durchgesetzt:

Mann und Frau sind in gegenseitiger Liebe und Treue, in gegenseitiger Achtung und Verantwortung ein Leben lang miteinander verbunden und auch aneinander gebunden. In der modernen Gesellschaft ist die Institution Ehe in die Krise geraten, weil angesichts der enormen Erwartungen an eine Partnerschaft und der großen Belastungen andererseits immer mehr Menschen glauben, ein Partner allein könne nicht ein Leben lang die wechselnden Erwartungen und Bedürfnisse "befriedigen". Eine lebenslange Bindung "auf gut Glück" und eine ungewisse Zukunft, sei eigentlich unzumutbar.

Für Christen ist dagegen die lebenslange Treue zu einem Partner und die einer einzigen Person exklusiv zugewandte personale Liebe Bild und Gleichnis der Liebe Gottes zum Menschen und der innigen Verbindung Jesu zu seiner Kirche. Darum nennt die Kirche die Ehe ein "Sakrament": Ein Bild einer anderen, tieferen göttlichen Wirklichkeit, die nicht nur etwas bildlich-anschaulich darstellt, sondern auch das bewirkt, was sie darstellt; so wie eine meditative Musik nicht nur ruhig klingt und Entspanntheit musikalisch darstellt, sondern auch Entspannung, Beruhigung, Vertiefung bewirkt. So wie die Musik nicht nur Entspannung darstellt, sondern Entspannung ist, so stellt die sakramentale Liebe zwischen zwei Menschen nicht nur Gottes Liebe dar, sondern Gott ist in ihr wirksam und anwesend. Darum vertrauen Christen auch darauf, trotz aller Belastungen und Schwierigkeiten, dass eine lebenslange Treue und "ewige Liebe" mit Gottes Hilfe möglich sind.

 

Vorbereitung der Trauung

 

 

Zusätzlich mit der Aufnahme der Daten des Brautpaares in der Pfarrkanzlei ist der Besuch eines Eheseminares und ein Gespräch mit dem Pfarrer notwendig.


Was muss für eine kirchliche Ehe vorbereitet werden ?
Das Paar meldet sich in einer der Wohnpfarren. Vorrang hat die Pfarre der Braut, es kann aber auch die Pfarre des Bräutigams gewählt werden. Auch eine andere Pfarre ist möglich, allerdings muss dann von der Pfarre der Braut eine Entlassung erteilt werden.

In der Pfarrkanzlei wird vorerst geregelt:

  • Vorlage der Dokumente
  • Es werden ihnen Termine und Orte für ein Eheseminar mitgeteilt. Vor der Trauung muss dann noch ein Eheseminar besucht werden.
  • Ein Termin mit dem Pfarrer wird vereinbart

 
Später wird das Gespräch mit dem Pfarrer geführt, zu dem weitere Fragen und Hintergründe zur Eheschließung besprochen werden. Es wird das Trauungsprotokoll vervollständigt und unterschrieben.
Bei diesem Gespräch wird auch über den Ablauf der Trauungsfeier gesprochen. Die persönlichen Wünsche für die Feier können hier besprochen werden.

Das Eheseminar soll vor der Trauung besucht werden. Dort spricht meist ein Ehepaar, ein Arzt und ein Priester mit einer Gruppe von Paaren, die sich auf die Trauung vorbereiten.

Etwa eine Woche vor der Trauung ist eine kurze Kontaktaufnahme mit dem Trauungspriester wertvoll, um noch eventuelle organisatorische Fragen zu klären.


Notwendige Dokumente:

  • Eheseminarbestätigung

    Bei Ledigen:
  • Taufscheine (nicht älter als 6 Monate)
  • Geburtsurkunden

    Bei Verwitweten:
  • Trauungsschein oder Heiratsurkunde der Vorehe
  • Sterbeurkunde des früheren Ehegatten

    Bei Geschiedenen:
  • Scheidungsdekret
  • Taufschein

Erklärung des Nichtbestandes der Vorehe für den kirchlichen Bereich (Annullierung)