Katholisches Pfarramt Kitzbühel
Pfarre zum Heiligen Andreas

Adresse: A-6370 Kitzbühel, Pfarrau 2
Telefon: +43 (0) 5356-66659
Fax: +43 (0) 5356-66659-17

Internet: www.pfarrekitzbuehel.at
E-Mail: pfarre.kitzbuehel@pfarre.kirchen.net
 

Die Taufe


Die Taufe ist das Sakrament der Eingliederung in die Kirche.
Durch die Taufe wird man nicht nur in die jeweilige Kirche hinein getauft, sondern man wird Christ, das heißt, der Täufling wird auf den Weg Jesu geschickt und ist in seine Nachfolge gerufen. Durch die Taufe werden wir in eine Beziehung zu Jesus gestellt. Er sagt uns seine Freundschaft und Treue zu. Das erfordert auch die Antwort des Täuflings durch sein Leben im Sinne Jesu.


Die Taufvorbereitung


 

Vor der Taufe wird ein Taufgespräch nach persönlicher Vereinbarung gehalten. In der Regel wird das Gespräch im Haus der Tauffamilie gehalten. Wünschenswert ist die Anwesenheit beider Elternteile und des Paten oder der Patin.

Was ist zur Taufvorbereitung notwendig ?
Machen Sie rechtzeitig einen Tauftermin aus und bringen Sie die nötigen Dokumente mit.
Vor der Taufe muß auch ein Taufgespräch geführt werden. Machen Sie sich mit dem Pfarrer einen Termin dazu aus. Über die Gestaltung der Taufe und auch Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen kann beim Taufgespräch gesprochen werden.

Voraussetzungen für den Paten:
Der Pate muß röm.kath. sein und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein.
Er soll gefirmt sein und wenn verheiratet auch kirchlich verheiratet sein.
Er soll für den Täufling ein beispielhaftes Leben führen.

Welche Dokumente brauchen sie für die Taufe?

 

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Taufscheine der Eltern
  • Kirchlicher Trauungsschein bzw. Heiratsurkunde der Eltern
Taufschein (nicht älter als 6 Monate!) oder "Auszug aus dem Taufbuch" des Paten

 


Wissenswertes zur Taufe


Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, brauchen Sie es im Regelfall nur bei dem für Ihren Wohnort/Straße zuständigen Pfarramt zur Taufe anzumelden. Dabei wird ein "Taufgespräch" ausgemacht, bei dem in der Regel der Pfarrer ins Haus kommt. Bei diesem Gespräch wird über den Glauben gesprochen und auch über den Wunsch, das Kind taufen zu lassen; außerdem wird der Ablauf des Taufritus erklärt.

Für die Taufe wird vorausgesetzt, dass eine entsprechende religiöse Erziehung gewährleistet ist. Wenn weder ein Elternteil noch sonst ein in der Erziehung des Kindes beteiligte Person dies leisten kann, kann ein Taufaufschub vorgeschlagen werden, bis sich die Situation geändert hat, bzw. das Kind alt genug ist und aus eigenem Antrieb die Taufe erbittet. Die Taufe kann nur gespendet werden, wenn es gewährleistet ist, dass das Kind auch in den Glauben hinein erzogen wird.

Voraussetzung der Taufzulassung ist in keinem Fall die kirchliche Heirat der Eltern. Der Pate, der ins Taufbuch eingetragen wird, muss katholisch sein, bei mehreren Paten müssen nicht alle katholisch sein. Der (katholische Haupt-)Pate muss einen Taufschein vorlegen.

Die Taufe muss nicht in der Wohnpfarre stattfinden. Es muss dann allerdings eine Tauferlaubnis von der Wohnpfarre eingeholt werden. Ein Taufgespräch müsste in der Regel in der Wohnpfarre gehalten werden.

Die Taufe wird von der Taufpfarre an die zuständige Heimatgemeinde weitergemeldet.